Das Restaurant in Thailand -
Teil 2
© Mark
Grillchef
Ein Abend in der Bar
In Bangkok
gab es jede Menge zu sehen. Tagsüber zeigte Mike ihr die Stadt, ansonsten war
er stets auf Märkten auf der Suche nach erlesenen Zutaten für sein Restaurant.
Es war nur Donnerstags bis Samstags von 18 Uhr bis 2 Uhr geöffnet hatte, wie er
ihr erklärte, von gelegentlichen Brunchterminen und geschlossenen
Gesellschaften abgesehen. Sie genoss so lange Annehmlichkeiten wie den
Whirlpool in seiner Luxussuite.
„Darf ich
mal mitkommen zu deiner Arbeit?“ fragte sie ihn.
„Hmm das ist
schwierig“ antwortete er zu ihrer Enttäuschung. „Es ist immer bis zum letzten
Tisch reserviert und ich hätte da auch gar keine Zeit für dich, weil ich mich
um alles gleichzeitig kümmern muss.“
Das hörte
sich etwas nach einer Ausrede an, fand sie.
„Ach bitte.
Ich will doch mal sehen wo du arbeitest. Ich setze mich einfach irgendwo auf
meinen hübschen Hintern und halte den Mund.“
„Hmm, das
würde trotzdem die anderen von der Arbeit ablenken.“ sagte er.
Als er sah
wie enttäuscht sie war, schob er nach: „Ich wollte heute mit ein paar Leuten
von der Belegschaft was trinken gehen, komm doch dann dazu.“
Das erschien
ihr immerhin ein Kompromiss fürs erste. Sie würde zwar nicht sehen wo er
arbeitet, aber zumindest seine Kollegen kennenlernen.
-
Mike hatte
nicht untertrieben, in seinem Restaurant arbeiteten wirklich hübsche Frauen.
Gigi, eine dralle Blondine (gefärbt, wie Vanessa sofort sah) Nina, ein etwas
schüchterner wirkendes braunhaariges Mädchen mit hübschen Rehaugen und
Sommersprossen und Alison, eine grünäugige Engländerin mit knallrot gefärbten
Haaren bis zum Po waren schon in bester Stimmung als sie dazu kam. Vanessa fiel
sofort auf, dass alle drei eine Top-Figur hatten – zwar nicht so schlank wie
sie selbst und mit unterschiedlicher Oberweite, aber alle mit runden Hüften und
hübschen rundem Hintern, so wie sie auch. Und sie gaben sich keine Mühe, davon
etwas zu verstecken, kurze Röcke, knappe Shorts und enge Oberteile betonten
ihre weiblichen Formen. Runde Hintern scheinen sein Typ zu sein – ich glaube
ich weiß jetzt warum er mich nicht mit ins Restaurant mitnehmen will‘, dachte
sie sich eifersüchtig.
Mark, der
Küchenchef, war auch mitgekommen. Er war ein ruhiger kräftiger Typ mit kurzen
dunkelbraunen Haaren, stämmig mit kräftigen Armen und einem Muskelshirt.
Die Runde
war sehr nett und Vanessa fühlte sich trotz der anfänglichen Eifersucht auf die
drei jungen Frauen schnell wohl. Die fünf tauschten sich aus, was man in
Bangkok unternehmen konnte, offenbar machten sie auch viel privat miteinander
und waren nicht prüde. Oft ging es um Geschichten aus dem Restaurant. Stutzig
machte Vanessa allerdings die seltsame Art von Humor, mit allerlei Andeutungen,
die sich nicht genau verstand.
„Du hättest
mal sehen sollen wie Mr. Lennartz dir auf den Hintern gestarrt hat, immer wenn
du vom Tisch weggegangen bist“ grinste Nina Alison an. „Dem sind fast die Augen
auf den Teller gefallen. Und seiner Frau ist fast geplatzt vor Eifersucht“
lachte sie.
„Kann ich
schon verstehen, mir fallen auch fast die Augen auf den Teller wenn ich dich
aus der Küche rausgehen sehe“ sagte Mark und grinste.
„Na du
willst am liebsten meinen Hintern auf deinen Fleischblock kriegen, schon klar“
grinste Alison gab sich gespielt lasziv selbst einen Klaps auf die besagte
Stelle.
„Oh, wenn
ich ehrlich bin … auf den Tag warte ich schon lange drauf“ lächelte der Koch
sie an.
Vanessa
verstand die Anspielung nicht genau. Meinte sie er hatte Sex mit Frauen auf
seinem Fleischblock? Sie dachte aber nicht weiter darüber nach, das erschien
ihr zu abwegig.
Wenig später
ging es um Brustfilets, um die sich zwei Kunden fast geprügelt hatten. Vanessa
fiel auf, dass die drei Mädels am Tisch unwillkürlich ihre Brust heraus
sreckten als es um das Thema ging und den beiden Männern ihren Ausschnitt
präsentiert, was sie seltsam fand, es ging ja doch hier nur um Fleisch im
Restaurant.
„Also ich
esse ja auch gern Entenbrustfilets“ warf sie ein, „aber ich verstehe nicht wie
man sich darum im Restaurant streiten muss. Da kann man doch einfach etwas
anderes von der Karten nehmen, wenn was aus ist oder?“
Wiederum
verstand sie nicht warum die anderen schon beim Wort Entenbrust grinsten.
„Ja kleines,
aber pass pass lieber auf dass du nicht mal das Entchen wirst“ erwiderte
Alison, „Brustfilet hast du ja genug, Mike hat echt wieder Geschmack“. Die
anderen lachten.
Vanessa
wurde rot und wusste nicht ob sie das als Kompliment nehmen sollte.
„Ich freu
mich schon auf Samstag“ sagte Mark. „Ich liebe die Versteigerung.“
„Das glaub
ich dass DIR das gefällt“ sagte Nina in gespielter Empörung. „Aber was ist mit uns?“
„Wir haben
Gäste, die kommen extra angeflogen für den Abend“ sagte Mike stolz.
„Was wird
denn ersteigert an dem Abend?“ fragte Vanessa.
Auf die
Frage folgte erst mal kurzes Schweigen. Die anderen fünf sahen sich an. Mike
lächelte. „Gigi, erklär du’s ihr?“ lachte er.
„Eine von
uns Kellnerinnen“ sagte Gigi schließlich, während die anderen vier sichtlich
auf Vanessas Reaktion warteten.
„Ah so ein
„Wohltätigkeitsding?“ fragte Vanessa. Sie kannte das von
Junggesellinnenabschieden und Hochzeiten - Ehemänner oder Frauen wurden für
einen Tanz als Tanzpartner versteigert, der Gewinn ging meistens an das
Brautpaar oder als Spende an eine Hilfsorganisation.
„Ja. Auch.“
sagte Mike. „Ein Drittel des Erlöses spende ich tatsächlich an Projekte wie die
Welthungerhilfe. Da können schon mal 12.000 Dollar pro Abend zusammenkommen“
„Wow“ sagte
Vanessa. Bei den Versteigerungen die sie kannte waren vielleicht 120 Euro
zusammengekommen. „Was macht ihr denn dann für die wenn sie euch ersteigert
haben?“
„Das ist
schwer zu erklären“ lachte Rebecca. „Aber nicht das was du jetzt denkst!“
ergänzte sie schnell. „Damit hat das nichts zu tun!“
„Sie sind
einfach persönlich für die Gäste da“ beendete Mike grinsend das Gespräch und
wechselte das Thema.
Vanessa
verstand nur Bahnhof. Ging es doch um Sex? Oder doch um etwas anderes?
Neugier
„Das waren
ja gar keine Thailänderinnen dabei, bei deine Kellnerinnen“ wunderte sie sich
als sie nach Hause fuhren.
„Mein
Restaurant hat einen internationalen Kundenstamm, die Gäste kommen aus der ganzen
Welt. Deshalb will ich auch dass das Personal international ist.
Thai-Restaurants gibt es hier ja genug. Und meine Gäste mögen eine möglichst
vielfältige Mischung beim Personal“ erklärte er. Das klang plausibel –
steigerte ihre Neugier allerdings noch.
Die Tage
vergingen und Vanessa war etwas langweilig. Bis zum Semesterstart waren es noch
vier Wochen und Mike war viel für das Restaurant unterwegs – er schaute sich
ständig auf den Märkten der Stadt nach den besten Zutaten um besuchte mit ihr
viele andere Restaurants, wo er oft mit Restaurantbesitzern sprach und sich
nach neuen Kellnerinnen umschaute und machte an anderen Tagen oft Papierkram
oder war unterwegs. Sie genoss die Zeit die er mit ihr verbrachte – zumal er
sie regelmäßig flach legte. Ansonsten fühlte sie sich aber etwas
unterbeschäftigt.
„Ich könnte
doch in deinem Restaurant jobben“ schlug sie ihm vor, während sie zusammen auf
seiner Couch saßen gemeinsam die von ihr zuvor gemachte Creme Brulet die
Nachspeise vernaschten. „Ein Auslandsjob macht sich gut im Lebenslauf. Und du
schreibst mir bestimmt ein gutes Zeugnis. Ich zeige mich auch erkenntlich“ Sie
schmiegte sich an ihn und führte seine Hand in Richtung ihres Dekolletees. Sie
würde ihn schon rum kriegen.
„Die Figur
dafür hättest du“ grinste er, während er ihre Brust betastete. „Da würden
unsere Gäste gleich Appetit kriegen, wenn sie dich sehen.“ Vanessa grinste
innerlich. Männer waren so leicht beeinflussbar.
„Dann lass
uns das doch machen Schatz.“ Sie gab ihm einen Kuss und führte seine Hand
tiefer in ihren Ausschnitt.
Er überlegte
sichtlich was er sagen sollte, während er ihre warme zarte Brust an seiner
Handfläche genoss.
„Ich werde
mal darüber nachdenken... es ist halt ein sehr spezielles Restaurant. Eines wie
es auf der Welt nur eine Handvoll gibt.“
„Ach
bitte...“
„Aber ich
werde drüber nachdenken – vielleicht würdest du wirklich dort herein passen“
grinste er und drückte ihre Brust plötzlich zusammen, dass sie quietschte. Da
er sie danach hochnahm und in Richtung Bett trug, dachte sie erst mal nicht
weiter darüber nach.
Appetithäppchen
Mike hatte
eine große Wohnung in einem Wolkenkratzer mit Blick über ganz Bangkok. Er
musste wirklich gut verdienen – sein Bad war mit einem Whirlpool ausgestattet,
täglich kam ein thailändisches Hausmädchen und kümmerte sich um den Haushalt.
Besonders beeindruckt hatte sie auch die große, gut ausgestattete Küche mit dem
riesigen Ofen und die hauseigene Kühlkammer, in der Würste, Schinkenkeulen und
andere große Fleischteile hingen, die sich nicht näher zuordnen konnte.
Nach dem
obligatorischen Morgensex frühstückten sie im Bett. Sie war glücklich, aber ihr
Hintern tat etwas weh, nachdem er ihr selbigen zum Spaß versohlt und sie dann
auch noch von hinten in beide Öffnungen genommen hatte. Zur „Strafe“ musste er
sie nun bedienen, während sie nackt sie auf dem Bauch lag und ihm den Ausblick
auf ihre roten Hinterbacken gönnte.
„Zum
Ausgleich fürs Schinkenklopfen gibt es Schinken mit Melone“ sagte er und schob
ihr ungefragt ein Stück in eine Scheibe zarten rosaroten Schinken gehüllte
Melone in den Mund.
Der Schinken
schmeckte ganz anders als sie erwartet hatte, aber unfassbar gut.
„Wow. Wo
hast du denn den her? Der ist ja Hammer.“ Er war unglaublich zart und hatte
eine süß-würzige Note und schmeckte ganz anders als normaler Schinken. Sie
wollte mehr davon.
„Hausschlachtung“
sagte er. „Mache ich für mein Restaurant.“
„Wahnsinn.
Der ist unglaublich.“
„Fast so gut
wie deiner. Pastete gefällig?“ Er schob ihr ein frisch gebackenes Baguette,
bestrichen mit einer hautfarbenen Pastete in den Mund.
„Uh.“ Auch
die Pastete schmeckte unglaublich, anders als alles was sie bisher gegessen
hatte. Ihr viel auf, dass eine süß-würzige Geschmacksnote ähnlich dem Schinken
dabei war. „Die ist ja noch besser. Das ist die beste Pastete die ich je
gegessen habe.“
„Deshalb
serviere ich die ja auch normalerweise für 485 Dollar pro 100 Gramm.“
Fast hätte
sie alles wieder ausgehustet.
„Wie bitte?
Werden die Schweine mit Gold gefüttert?“
„Sozusagen“
grinste er, wollte sich aber auch auf mehrere Nachfragen nicht mehr dazu
äußern.
Fortsetzung
folgt...